Der Link auf youtube war noch nicht veröffentlicht und auch hatten wir noch keine Kampagne zur Bekanntmachung unseres Kurzdokumentarfilms über Kinderzwangsarbeit auf usbekischen Baumwollfeldern gestartet, da rief mich ein Reporter von “Deutsche Welle” Russland an und bat um e
in Interview. Ein Blick ins Internet bestätigte, dass der nicht-veröffentlichte Link in wenigen Wochen über 1600 Clicks gesammelt hatte und dass auf diversen Interplattformen über den Film berichtet worden war. So fanden sich zum Beispiel Artikel auf der UNICEF-Seite oder auf Seiten wie cottoncampaign.org und aktivgegenkinderarbeit.de. Eine Woche später rief außerdem ein Redakteur von “hart aber fair” aus der ARD an und fragte, ob er Ausschnitte aus dem Film für die nächste Sendung verwenden dürfen.
Die usbekische Regierung soll sich wohl inzwischen auch schon zu dem Film positioniert haben – Konkurrenten aus der Baumwollindustrie hätten ihn finanziert…
Ich bin also sehr froh, dass der Film seinen Zweck erfüllt und Menschen über die Zustände auf usbekischen Baumwollfeldern informiert sowie politischen Druck auf die usbekische Regierung ausübt.
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